Den König schachmatt setzen.
Gewonnen hat, wer den gegnerischen König schachmatt setzt. Ein König darf niemals im Schach stehen bleiben und auch nicht auf ein angegriffenes Feld ziehen.
Wie spielt man Schach? Hier findest du die wichtigsten Schachregeln für Anfänger: Ziel des Spiels, Figurenbewegungen, Schachmatt, Patt, Remis und die drei wichtigsten Sonderregeln.
Weiß beginnt. Danach ziehen beide Seiten abwechselnd genau eine Figur. Ziel ist nicht, den König zu schlagen, sondern ihn so anzugreifen, dass kein legaler Zug mehr das Schach abwehren kann: Schachmatt.
Gewonnen hat, wer den gegnerischen König schachmatt setzt. Ein König darf niemals im Schach stehen bleiben und auch nicht auf ein angegriffenes Feld ziehen.
Das Brett liegt mit einem hellen Feld rechts unten. Weiß steht auf den Reihen 1 und 2, Schwarz auf 8 und 7. Die Dame steht auf ihrer eigenen Farbe.
Schachaufstellung Schritt für Schritt ↗Jede Seite startet mit 16 Figuren. Pro Zug wird grundsätzlich eine Figur bewegt. Eigene Figuren dürfen nicht geschlagen werden; gegnerische Figuren werden beim Schlagen vom Brett genommen.
König, Dame, Turm, Läufer, Springer und Bauer haben jeweils eigene Zugregeln. Wähle eine Figur und setze sie auf ein Feld: Das Brett zeigt dir ihre möglichen Bewegungen auf freier Fläche.
Der Springer zieht in einer L-Form: zwei Felder in eine Richtung und eines rechtwinklig dazu. Er darf über andere Figuren springen.
Nur das Zielfeld zählt: Eine eigene Figur darf dort nicht stehen.
Feld anklicken: Figur dort platzieren.
Springer auf d4: 8 erreichbare Felder.
Das Beispiel zeigt die Zugweise ohne Hindernisse und gegnerische Angriffe. In einer Partie begrenzen andere Figuren und die Sicherheit des eigenen Königs die erlaubten Züge.
Diese drei Sonderregeln gehören zum normalen Schach. Sie wirken ungewöhnlich, sind aber leicht zu merken, wenn man die Bedingungen kennt.
Bei der Rochade werden König und Turm in einem einzigen Zug bewegt. Der König zieht zwei Felder zum Turm; der Turm landet auf dem Feld, das der König überquert hat.
En Passant ist ein besonderer Bauernschlag. Zieht ein gegnerischer Bauer aus seiner Ausgangsstellung zwei Felder und landet direkt neben deinem Bauern, kann er unter bestimmten Bedingungen so geschlagen werden, als wäre er nur ein Feld gezogen.
Dieses Schlagen ist ausschließlich im direkt folgenden Zug erlaubt. Spielst du etwas anderes, verfällt die Möglichkeit. Es ist freiwillig.
Erreicht ein Bauer die letzte Reihe, muss er sofort in eine Dame, einen Turm, einen Läufer oder einen Springer derselben Farbe umgewandelt werden.
Die neue Figur muss nicht vorher geschlagen worden sein. Mehrere Damen sind möglich. König und Bauer stehen nicht zur Wahl.
Für Anfänger sind drei Begriffe entscheidend: Schach ist eine unmittelbare Drohung gegen den König. Schachmatt beendet die Partie mit einem Sieg. Patt beendet sie remis.
Der König wird angegriffen. Du musst das Schach abwehren, zum Beispiel durch einen Königszug, das Schlagen des Angreifers oder das Dazwischenstellen einer Figur. Welche Abwehr möglich ist, hängt von der Stellung ab.
Der nächste Zug muss den König retten.Der König steht im Schach und kein legaler Zug kann den Angriff abwehren. Damit ist die Partie sofort beendet.
Im Schach + keine legale Abwehr = Matt.Die Seite am Zug hat keinen einzigen legalen Zug, steht aber nicht im Schach. Es zählt die gesamte Stellung, nicht nur die Beweglichkeit des Königs.
Kein Schach + kein legaler Zug = Patt.Neben Patt gibt es weitere Wege zum Remis. Dazu kommen Turnierregeln wie „berührt, geführt“, Bedenkzeit und die Schachnotation.
Eine tote Stellung endet sofort remis: Keine Seite kann mit irgendeiner legalen Zugfolge mattsetzen. Auch ein vereinbartes Remis ist möglich; Turnierausschreibungen können Remisangebote einschränken.
| Situation | Folge |
|---|---|
| Dreimal dieselbe Stellung | Remisanspruch nach korrekter Reklamation |
| 50 Züge je Seite ohne Bauernzug und ohne Schlagzug | Remisanspruch nach korrekter Reklamation |
| Fünfmal dieselbe Stellung | Automatisches Remis |
| 75 Züge je Seite ohne Bauernzug und ohne Schlagzug | Automatisches Remis; Matt durch den letzten Zug hat Vorrang |
Bei Stellungswiederholungen müssen auch Zugrecht und Zugmöglichkeiten übereinstimmen. Gleiche Figuren auf gleichen Feldern allein reichen nicht immer. Im Turnier die Reklamation vor dem Berühren einer Figur mit dem Schiedsrichter klären.
Berührst du am Zug absichtlich eine eigene Figur zum Ziehen, musst du sie ziehen, wenn das legal möglich ist. Eine absichtlich zum Schlagen berührte gegnerische Figur musst du schlagen, wenn es legal geht. Willst du nur eine Figur zurechtrücken, kündige das vorher an, zum Beispiel mit „Ich korrigiere“.
Nach deinem Zug drückst du mit derselben Hand die Uhr. Nun läuft die Zeit des Gegners. Die Bedenkzeit legt das Turnier fest. Zeitüberschreitung verliert grundsätzlich; kann der Gegner mit keiner legalen Zugfolge mattsetzen, ist die Partie remis.
| Notation | Bedeutung |
|---|---|
| e4 | Ein Bauer zieht nach e4. |
| Sf3 | Ein Springer zieht nach f3. |
| Lxe5 | Ein Läufer schlägt auf e5. |
| 0-0 / 0-0-0 | Kurze / lange Rochade |
| e8=D | Bauernumwandlung zur Dame auf e8 |
| + / # | Schach / Schachmatt |
Die deutschen Figurenkürzel sind K, D, T, L und S. Bauern haben kein eigenes Kürzel. Können mehrere gleiche Figuren das Zielfeld erreichen, wird die Herkunft präzisiert.
Eröffnung: Du bringst Figuren ins Spiel und bereitest die Königssicherheit vor. Mittelspiel: Pläne, Angriffe und taktische Ideen greifen ineinander. Endspiel: Bei reduziertem Material werden aktive Könige und die Umwandlung von Bauern oft besonders wichtig. Die Übergänge sind fließend.
Bei einer Gabel greift eine Figur mehrere gegnerische Steine gleichzeitig an. Bei einer Fesselung steht hinter der angegriffenen Figur ein wichtiges Ziel. Würde ihr Wegziehen den eigenen König ins Schach stellen, ist der Zug verboten. Bei anderen Zielen, etwa der Dame, kann ein Wegzug trotzdem legal sein.
Prüfe zuerst, ob du im Schach stehst oder ob dein geplanter Zug den eigenen König angreifbar machen würde.
Nutze den Figuren-Explorer oben und spiele danach einige ruhige Partien. So werden die Zugregeln schnell selbstverständlich.
Wenn die Regeln sitzen, hilft dir unser Schach-lernen-Leitfaden. Zum Üben kannst du außerdem Schach online spielen.
Kurze Antworten für typische Anfängerfragen. Die ausführlichen Erklärungen findest du in den Abschnitten darüber.
Zwei Spieler ziehen abwechselnd je eine Figur. Weiß beginnt. Ziel ist es, den gegnerischen König schachmatt zu setzen. Jeder Zug muss legal sein und darf den eigenen König nicht im Schach stehen lassen.
Zuerst solltest du Brett und Figuren richtig aufstellen, die Zugweise jeder Figur kennen und verstehen, was Schach, Schachmatt und Patt bedeuten. Danach kommen Rochade, En Passant, Bauernumwandlung und die wichtigsten Remis-Regeln.
Der König zieht ein Feld, die Dame beliebig weit gerade oder diagonal, der Turm gerade, der Läufer diagonal und der Springer in L-Form. Bauern ziehen grundsätzlich vorwärts und schlagen diagonal; für sie gelten zusätzlich Doppelzug, En Passant und Umwandlung.
Schachmatt liegt vor, wenn der König angegriffen ist und es keinen legalen Zug gibt, der dieses Schach beseitigt. Die Partie endet sofort mit dem Sieg der angreifenden Seite.
Patt liegt vor, wenn die Seite am Zug keinen legalen Zug mehr hat, ihr König aber nicht im Schach steht. Die Partie endet dann remis.
Zu den wichtigsten Sonderregeln gehören die Rochade, das Schlagen En Passant und die Bauernumwandlung. Zusätzlich gibt es genaue Regeln für Remis, Stellungswiederholung und die 50-Züge-Regel.
Diese Seite erklärt die Grundlagen des klassischen Schachs. Die Regelprüfung stützt sich auf die FIDE-Schachregeln, gültig seit 1. Januar 2023, insbesondere Artikel 1 bis 6 und 9. Redaktioneller Stand: 18. September 2026. Turnierdetails stehen in den vollständigen Regeln und der jeweiligen Ausschreibung.
Der Figuren-Explorer zeigt Zugweisen auf einem ansonsten leeren Brett und ersetzt keine vollständige Legalitätsprüfung einer Partiestellung. Für die korrekte Startposition nutze unsere Seite zur Schachaufstellung. Beim Bauern zeigen Markierungen die normalen Schlagrichtungen; En Passant und Umwandlung werden separat erklärt.