Bullet-Schach
Bullet-Schach ist vor allem online verbreitet. Mit sehr wenig Zeit zählen Mustererkennung, schnelle Entscheidungen und sichere Bedienung der Uhr.

Blitzschach, Schnellschach, Bullet oder klassisches Schach: Die Regeln bleiben gleich, aber die Bedenkzeit verändert das Spiel. Hier vergleichst du die wichtigsten Formate und ordnest Zeitkontrollen wie 3+2, 15+10 oder 90+30 ein.
Die wichtigsten Schach-Spielmodi unterscheiden sich vor allem durch die Zeit auf der Uhr. Die Beispiele gelten jeweils pro Spieler. Der Wert nach dem Pluszeichen ist das Inkrement in Sekunden pro Zug.
Bullet-Schach ist vor allem online verbreitet. Mit sehr wenig Zeit zählen Mustererkennung, schnelle Entscheidungen und sichere Bedienung der Uhr.
Beim Blitzschach bleibt wenig Zeit zum Rechnen. Nach FIDE-Regeln zählt eine Partie als Blitz, wenn der Rechenwert aus Grundzeit plus 60 Inkrementen höchstens 10 Minuten beträgt.
Schnellschach, international oft Rapid genannt, liegt nach FIDE-Definition über 10 und unter 60 Minuten Rechenwert je Spieler. Es bietet mehr Zeit für Varianten und Pläne.
Klassisches Schach gibt dir deutlich mehr Zeit für Berechnung und strategische Entscheidungen. Turnierformate können zusätzliche Zeitstufen enthalten.
Wichtig: Bullet ist keine eigene FIDE-Zeitkategorie. Ein Format wie 1+0 fällt nach den FIDE-Schachregeln in die Blitz-Einteilung. Onlineplattformen verwenden teilweise eigene Bezeichnungen und Grenzen.
Bei 15+10 startest du mit 15 Minuten. Nach jedem Zug kommen 10 Sekunden hinzu. Dieser Zeitbonus heißt Inkrement. Dasselbe Prinzip gilt für Formate wie 3+2, 5+0 oder 1+0.
Mit dem Rechner kannst du eine Bedenkzeit aus Grundzeit und Inkrement nach den FIDE-Zeitgrenzen einordnen. Für die Einordnung wird die Grundzeit um 60 mögliche Inkremente ergänzt.
Ein Beispiel wählen
Die Angaben gelten je Spieler. Das Plus bezeichnet ein Inkrement, keinen verzögerten Start der Uhr.
15 + 10
15 Min. + 60 × 10 Sek. = 25 Min.
Mehr als 10 und weniger als 60 Minuten im Rechenwert: Schnellschach.
Online kann eine Plattform diese Bedenkzeit anders benennen. Die Anzeige hier folgt der FIDE-Einteilung.
Bitte gib eine Grundzeit von 0,5 bis 180 Minuten in halben Minuten und einen Bonus von 0 bis 60 ganzen Sekunden ein.
Der Rechenwert ist keine Vorhersage der Partiedauer. Tatsächliche Zugzahl, Zeitverbrauch und zusätzliche Zeitstufen können den Zeitrahmen verändern.
| Kategorie | Grundzeit + 60 Zugboni je Spieler | Beispiel |
|---|---|---|
| Blitzschach | Bis einschließlich 10 Minuten | 3+2 → 5 Min. |
| Schnellschach / Rapid | Mehr als 10, weniger als 60 Minuten | 15+10 → 25 Min. |
| Klassische / längere Bedenkzeit | 60 Minuten oder mehr (außerhalb Blitz/Rapid) | 90+30 → 120 Min. |
Die FIDE Laws of Chess definieren hier die Grenzen für Blitz und Schnellschach. Ab 60 Minuten liegt die Zeitkontrolle außerhalb dieser beiden Kategorien; für FIDE-Wertungen gelten zusätzlich die jeweils aktuellen Ratingbestimmungen.
Nicht jede Partie passt in dieselbe Zeitschublade. Fernschach läuft oft über Tage, während Online-Schach nahezu jede Bedenkzeit anbietet.
Beim Fernschach werden die Züge zeitversetzt übermittelt. Je nach Plattform oder Wettbewerb können Stunden oder Tage pro Zug zur Verfügung stehen. Moderne Plattformen nennen diese Form häufig auch Daily Chess.
Fernschach ist ein eigener Spielrhythmus. Die konkreten Zeitkontrollen und erlaubten Hilfsmittel hängen vom jeweiligen Anbieter oder Wettbewerb ab.
Bei Blitz, Schnellschach und klassischem Turnierschach gehört die Schachuhr zum Spiel. Jede Seite hat eine eigene Bedenkzeit. Läuft sie ab, kann die Partie auf Zeit verloren sein.
Online kannst du Bullet, Blitz, Rapid und längere Partien direkt ausprobieren. Plattformnamen und Grenzen können von der FIDE-Einteilung abweichen.
Die wichtigsten Unterschiede zwischen Blitzschach, Schnellschach, Bullet und klassischem Schach lassen sich über die Bedenkzeit erklären.
Blitzschach ist eine sehr schnelle Schachform. Nach den FIDE-Schachregeln liegt der Rechenwert aus Grundzeit plus 60 Inkrementen bei höchstens 10 Minuten je Spieler. Ein typisches Format ist 3+2.
Schnellschach, international Rapid genannt, hat nach FIDE-Regeln einen Rechenwert von mehr als 10 und weniger als 60 Minuten je Spieler. Ein bekanntes Beispiel ist 15+10.
Bullet ist eine vor allem online gebräuchliche Bezeichnung für extrem kurze Bedenkzeiten, zum Beispiel 1+0 oder 2+1. Die FIDE führt Bullet nicht als eigene Zeitkategorie; solche Formate fallen regeltechnisch in den Blitzbereich.
Die erste Zahl ist die Grundzeit in Minuten. Die zweite Zahl ist das Inkrement in Sekunden, das nach jedem Zug hinzukommt. 3+2 bedeutet also drei Minuten Startzeit plus zwei Sekunden pro Zug.
Jeder Spieler hat eine eigene Bedenkzeit. Nach dem eigenen Zug wird die Uhr gedrückt und die Zeit des Gegners läuft. Bei Formaten mit Inkrement kommt nach jedem Zug zusätzliche Zeit hinzu.
Fernschach oder Korrespondenzschach wird zeitversetzt gespielt. Je nach Plattform oder Wettbewerb können Spieler Stunden oder Tage für einen Zug haben. Online wird dafür oft auch der Begriff Daily Chess verwendet.
Für Anfänger sind längere Formate meist hilfreicher als Bullet oder sehr schnelles Blitzschach. Zum Einstieg bietet zum Beispiel 15+10 genug Zeit, um vor jedem Zug Drohungen, Figuren und einfache Pläne zu prüfen.
Grundlage für die Einordnung von Blitz- und Schnellschach sind die FIDE Laws of Chess, gültig seit 1. Januar 2023, insbesondere die Anhänge A und B. Der Rechner verarbeitet eine Grundzeit mit gleichbleibendem Inkrement. Weitere Zeitstufen und Delay sind nicht abgebildet. Stand: 18. September 2026.
Die Beispiele 1+0, 3+2, 15+10 und 90+30 dienen der Erklärung von Bedenkzeiten und sind keine Ankündigung eines konkreten Vereinsturniers. Zu den Schachregeln · Schach online spielen